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Änderung: 7.5.2012
Flugboote:
Donald 4 |
Aventura2 |
Seawind (FMT) |
Catalina (HVP) |
Grumman Albatross (HVP) |
Grumman Albatross |
Grumman Widgeon |
MobyDick (Pichler) |
PuddleTwin2 (fremd) |
Seabee (Robbe) |
Icon A5 180cm(DZHobby) |
Twinstar#3 (MPX) als Flugboot (MPX) |
HK9 |
DO-X (fmt) |
Funjet (MPX) |
MeBo (eig.) |
Polaris
Wasserflugzeuge:
Wingo (Conzelmann) |
Wingo Porter (Conzelmann) |
Cessna Amphibian (Olbricht) |
SuperZoom mit Schwimmern |
PiperCub mit Schwimmern |
Partenavia mit Schwimmern |
Nemesis mit Schwimmern |
Beaver mit Schwimmern |
Easystar und Easyarcus auf Schwimmern |
Mentor auf Schwimmern |
Kadett (Graupner) |
MiniMag (Multiplex) |
Cobra EPP |
MX2 (ST-models) auf Schwimmern |
Funcub (MPX) auf Schwimmern |
Twinstar (MPX) auf Schwimmern |
Flux auf Schwimmern |
Beaver15 mit Schwimmern |
Sweetie auf Schwimmern |
PiperCub120 auf Schwimmern
Hydrofoams:
Gemini (Robbe) |
Hydrofoam (Lenz u.a.) |
Hydrofoam2 |
Hydrofoam3 |
Hydrofoam4 |
Wizard (Ikarus) |
HydroEPP (Jomari)
Fliegen vom Schnee
Osprey (Hacker) |
Ultimate mit Schwimmer(Hacker) |
ZoomBi mit Schwimmern |
Hydroplane 3D (Graupner) |
CootA (Art-Tech) |
Icon A5 (GuanLi) |
Gemini (MPX)
Kursive Modelle sind nicht mehr in meinem Besitz. Die Bilder sind im Moment nur zum Teil von meinen
eigenen
Modellen, ansonsten aus dem Netz oder von fremden Modellen des gleichen
Typs wie meine
(gekennzeichnet durch (@) )
Momentaner Status des Modells [n]:
Status |
Bedeutung |
Status |
Bedeutung |
Status |
Bedeutung |
1 |
Plan |
5 |
fertig ungeflogen |
0 |
verkauft |
2 |
Bausatz oder Teile |
6 |
in Benutzung |
-1 |
defekt, wird repariert |
3 |
angefangen |
7 |
selten in Gebrauch |
-2 |
defekt, ausgemustert |
4 |
fast fertig |
8 |
nicht mehr in Gebrauch |
|
|
Donald 4 [-1,6]
#1
Wasserflugzeug,
HS(Q)M
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
140cm |
95cm |
1450g 1287g (leer 1100g) |
27,6dm2 |
54g/dm2 |
600er AXI2808/20 |
8x6" 8x5" |
7Zellen 3s2200 |
Mein erstes Wasserflugzeug, der Vorbesitzer hatte allerdings nicht
sehr
gut gebaut, daher mußte ich einiges nacharbeiten.
Dabei sind auch
Räder für den Landstart - geht ganz gut. Mit dem Wasserflug
hatte
ich einige Probleme. Bei schlechter Fluglage habe ich mich schwer getan
mit dem Abfangen. Inzwischen habe ich Querruder nachgerüstet (auf
dem Foto schon drin). Ein neuer Rumpf und Haube liegt bereit. Einmal
ist er mir nämlich
bei der Landung durchgesackt, weil ich zu langsam war (passiert mir
leider
immer wieder). Dabei hat der Rumpfbug stark gelitten. Außerdem
ist
die Motorhalterung nach vorne wegeknickt, woraufhin der Propeller die
Haube
förmlich zerhackt hat. Ich habe die Puzzleteile mit viel Klebeband
wieder zusammengesetzt. Aus dem Internet kommt der Tip die Achse des
Motors
möglichst genau nach Plan einzurichten, um ein gutes Flugverhalten
zu erreichen.
Die
Querruder haben sich inzwischen bewährt. Das Flugverhalten ist
wesentlich angenehmer. Kunstflug habe ich nicht probiert, sollte
man aber auch lassen, da die Fläche angeblich etwas zu schwach
dafür gebaut ist. Der Cobalt 5T Motor im Direktantrieb
braucht viel Strom - besonders beim Start (mit NiMh hatte ich Probleme)
- allerdings kann man stark drosseln.
Ich habe jetzt Bilder eines Donald mit 2 Motoren knapp über den
Flächen gesehen. Evt. rüste ich darauf um. Die Bespannung
gehört sowieso erneuert.
#2
gebraucht, leer, guter Zustand. Allerdings ist die linke Tragfläche
etwas verdreht. Mal sehen ob das mit Föhnen weggeht. Die
Fläche als ganzes scheint recht leicht verdrehbar. Die Folie klebt
nicht überall. Also werde ich die Teile gerade fixieren und
nachügeln und spannen. Danach sehen wir weiter.
Die Servobefestigungen sind für eine sehr komische
Größe, zumindest finde ich keine derartigen. Also werde ich
sie etwas verkleinern.
Heute könnte man vermutlich mit einem
relativ leichten Außenläufer und einem leichten Akku
auskommen und so gegenüber NiCd und Bürstenmotor einen
beträchtlichen Gewichtsgewinn erreichen (ca. 420g). Dann nur noch
knapp über 1kg ?
Anscheinend ist das Modell an sich schwerer als meine alten Zahlen.
Leer bin ich auf 1100g gekommen, das Holz der Kabinenhaube kann evt.
noch raus.
Die Folie klebt recht schlecht, oft auch nicht an den Rippen, was wohl
die fehlende Torsionsfestigkeit verursacht. Die untere schwarze Folie
habe ich enfernt. Die rot/weiße war besser. Aber auch hier habe
ich an den Rippen mit Superkleber nachgeholfen. Die Unterseite habe ich
mit Oracover gelb bespannt und dabei auf ein korrektes Washout
(Flächenverwindung außen) geachtet, was das Flugverhalten
vereinfachen sollte. Die Flächen sind jetzt deutlich
verwindungssteifer.
Die Servos haben neue Halterungen bekommen.
Das Modell fliegt sehr gut. Leichtes Abwassern,
Manövrierfähigkeit gut aber halt nur 2-achs. Der angegebene
Schwerpunkt an der Steckung scheint aber nicht so ganz zu passen.
Anscheinend war mein Regler zu schwach, weil er nach einigen Minuten
die Leistung runtergefahren hat, obwohl der Akku noch nicht leer war.
Beim nächsten Versuch flog das Modell mies. Ich mußte ihn
ständig schief halten, damit er gerade flog. Evt. hat die
Bespannung die Verwindung nicht korrekt gehalten und ist jetzt
asymmetrisch. Am besten ich nehme sie ganz ab und mache sie neu.
Osprey (Hacker) [0,2]
Wasserflugzeug, HSM, 480er Motor, 1x verkauft, 1x neu
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
110cm
|
86cm
|
~1kg (700g nur mit Servos und Motor)
|
20,8dm2
|
~48g/dm2
|
480PRO
|
7x4"
|
8x2/3SubC 1300
|
Die Osprey ist ein selteneres Modell und ähnelt etwas dem
Donald,
ist allerdings kleiner. Der Schub mit 480Pro und 7x4" an
8x2/3SubC-1200mAh war leicht
ausreichend
für einen Wasserstart, allerdings war die Flugzeit recht kurz.
Deshalb
habe ich dann auch mit Getriebeantrieben und 3-Blattschraube
experimentiert.
Nach einem Fernsterungswechsel habe ich allerdings den Fehler gemacht,
zu große Ausschläge zu wählen, woraufhin das Modell
nicht
mehr zu kontrollieren war. Bei einem Flugtreffen hat es mir jemand
geworfen
und nach einigen Versuchen habe ich meinen Fehler entdeckt. Mit
minimalen
Ausschlägen konnte ich es gut unter Kontrolle halten.
Leider hat es nur für einen Flug gereicht, danach hatte sich ein
Hund
draufgelegt und einigen Schaden verursacht. Bei der Begutachtung hat
sich
auch noch ein weiteres Problem gezeigt: der Flügel (Rippenbau
bespannt) war wohl mit wasserlöslichem Kleber gebaut worden, die
meisten
Verklebungen
waren schon aufgegangen. Hier war eine aufwendigere Reparatur
erforderlich. Danach hatte ich die gleichen
Probleme
wie vorher. Auch starkes Expo hat nicht gereicht, mit entsprechend
stark
reduzierten Ausschlägen (DualRate) ging es aber dann völlig
unproblematisch.
Umbau auf Getriebe und 3-Blattschraube war bisher nicht erfolgreich.
Die Geschwindigkeit hat nicht zum Abheben gereicht - evt. zu wenig
Steigung
oder der Motorwinkel paßte nicht.
Ein
etwas
unglücklicher Startversuch führte zum Überschlag. Zum
Glück
ist das Wasser nur sehr langsam eingedrungen, so daß ich noch
Zeit
hatte mit dem Propeller zurückzukommen :-)
Auch beim Landen muß man gut aufpassen, wenn das Modell zu
schnell ist, kann es leicht springen und dann zu langsam werden und
seitlich abkippen.
#2
Jetzt hat sich doch wieder eine Osprey eingefunden. Ein frischer
Baukasten, Flächen gebaut, aber nicht bespannt. Das 2Achs Modell.
Mit den aktuellen BL und Lipo sollte auch dieses Modell besser fliegen.
Ich werde aber sicher QR vorsehen. Evt. verringerte V-Form. Ich
muß mal sehen, was für einen Wert die QR Version bzw. das
Original hatten.
Aventura2 [6,6,6]
Flugboot,
QHSM,
2Motoren 400, Rumpf GfK, Fläche Rippenbau
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
110cm
|
86cm
|
~1,15kg
|
21,5dm2
|
53,4g/dm2
|
2x PP BL
2xBoost10
2x PRO480
|
6x4"
7x5"
Günni (ca.5x4")
|
3s2200
|
Das Modell hat mir schon länger gefallen, und beim letzten
Wasserfliegertreffen
hatte einer der Teilnehmer eines zu verkaufen. Das Flugverhalten ist
unproblematisch,
die Ruderausschläge mußte ich aber noch
vergrößern.
Damit geht das Fliegen jetzt sehr gut. Ich nehme bisher 3xKONION Akkus,
mit denen ich auf mindestens 6min komme. Dabei reicht 40-50% Gas
völlig
aus, selbst mit ca.20-30% bleibt sie oben. Außerdem kann man den
Start sehr verkürzen, wenn man die Querruder ganz runter stellt.
Die
Trimmung wird dadurch nicht besonders gestört. Der Akkuwechsel ist
relativ bequem durch die Kanzelverglasung.
Die starke Nutzung zeigt inzwischen Wirkung. Die Bespannung der
Fläche wird schäbig, außerdem hat sich etwas Schimmel
angesetzt. Das Höhenruder ist schon mal gebrochen und nur
provisorisch geflickt - es soll komplett neu gebaut werden.
Eine Unachtsamkeit hat zu einem Absturz geführt. Der Rumpf ist
vorne an der Naht aufgeplatzt und der Akku hat sich durch diese
Öffnung verabschiedet. Die Fläche ist mehrfach angebrochen,
die
Stützschwimmer stark beschädigt. Eine Reparatur ist im Gang.
Die Fläche hätte sowieso ein
größere Überholung gebraucht. Aufgrund der niedrigen
Preise für Brushlessantriebe kommen jetzt 2 BL Motoren zum
Einsatz. Rechnerisch ergeben sich mehr Schub und längere
Flugzeiten.
Ich habe den Rumpf geklebt, die alte
Bespannung entfernt, die
Bruchstellen geklebt, das Holz gestrichen, die Motoren auf BL
umgerüstet und neu bespannt. Das HLW wurde teilweise neu gebaut
und wieder bespannt. Die BL Motoren haben bei der ersten Erprobung
klaglos funktioniert, der Wirkungsgrad scheint deutlich besser als
zuvor zu sein, die Antriebsleistung ist mir aber noch zu schwach (wenn
auch leicht ausreichend). Ich werde noch größere Propeller
testen.
Mit 6x5" Props geht es ganz gut, allerdings habe ich bei Vollgas eine
Schwingung. Der Läufer des Motors ist nur hinten gelagert und der
Propeller ist sehr weit vorn auf der Welle montiert. Auch die
Befestigung am Motorspant hat sich schon einmal gelockert. Ich habe
jetzt ProPower Motoren in Verwendung. Die Schwingung kam aber von der
unzureichenden Befestigung des Motorspants am Flügel. Ich habe,
soweit die Bespannung das zuließ, Holz zur Verstärkung
eingebaut.
Leider hat das Modell beim letzten Einsatz das bisher nur bei
fremden Aventuras beobachtete Schwingen um die Hochachse entwickelt :-(
Evt. muß ich die entsprechenden Maßnahmen jetzt auch
einsetzen (Winglet am HLW und Gyro auf SR). Die Fläche ist etwas
verzogen. Einige sind der Meinung, daß das Modell einfach seinen
brauchbaren Geschwindigkeitsbereich überschritten hat. Das Wackeln
tritt hauptsächlich bei hoher Geschwindigkeit auf. Ein Gyro hat
nicht wirklich etwas verbessert.
Wiedereinmal will einer der Regler nicht. Derzeit sind beide Regler
zusammen mit den Steckern verlötet. Da das nicht servicefreundlich
ist, kommen dafür V-Adapter.
Beim letzten Versuch war der Antrieb zu schwach. Nur etwa 12A zusammen
!? Außerdem sind die Props zu nahe an der Fläche.
Inzwischen habe ich noch ein weiteres Modell
auf ebay ersteigert.
Dieses war mit Getriebemotoren ausgestattet, die sehr laut waren.
Vergleiche mit einer "fliegenden Kaffeemühle" boten sich an. Die
Bauausführung war eher
bescheiden. Ich
habe auf Direktantrieb umgerüstet. Derzeit mit zwei Reglern, die
aber normalerweise nicht nötig sind, da das Wasserruder genug
Wirkung zeigt. Ich plane noch Umpolschalter um als Effekt auch
rückwärts fahren zu können.
Dieser Umpolschalter funktioniert gut, der Effekt ist nett.
Allerdings ist das Teil für dieses leichte Modell mit
Bürstenmotoren einfach zu schwer. Ich bin nur mühsam aus dem
Wasser gekommen.
Die Fläche war angeknackst und mußte repariert werden.
Es war nichts gebrochen, aber die stumpfe Verklebung der
Holme am
inneren Spant hatte sich gelockert. Außerdem war auch hier eine
kleine Menge Schimmel zu sehen. Das Mittelstück wurde mit einer
CfK Stange und CfK Roving in einem ausgefrästen Schlitz
stabilisiert.

Bei
der Gelegenheit habe ich die Bespannung ausgetauscht (jetzt gelb
transparent), die mir sowieso nicht
besonders gefallen hat. Ebenfalls habe ich eine
Beleuchtung
ergänzt. LED Bänder mit je 33 LEDs an beiden Seiten, die
ganze Fläche mit unterschiedlich farbigen LEDs und dazu noch 2
LEDs im Bug. Insgesamt 100LEDs. Es kamen noch einige dazu um das HLW
hervorzuheben.
Eine falsche Modellwahl am Sender hat leider zu einem Start mit
parabelförmiger Flugbahn geführt mit entsprechenden
Schäden.
Der Rumpfboden war abgeplatzt und hatte vorne ein paar Risse. Mit
ordentlich Harz ist alles wieder fest und dicht, wenn auch nicht
unbedingt schöner :-)
Nach diesem
Mißgeschick
wurden bei der
Reparatur auch gleich BL Motoren eingebaut.
Die Nasen und Endleiste wurde oben und unten mit CfK Stäben in
ausgefrästen Nuten geschient. Die beschädigte Bespannung
wurde geflickt.

Aventura #2 hat jetzt Räder bekommen. Ich habe ein Messingrohr vor
dem Schwerpunkt eingeklebt und ein Achse durchgesteckt. Ein Heckrad
fehlt noch.

Auf Gras ist der Widerstand aber immer noch zu groß
und die Motoren drücken sie auf die Nase.
Bei einer harten Landung wurde ein QR herausgerissen - repariert.
#3
günstig in einem Forum erstanden, Speed400er, Servos,
Schwimmer. Das Modell hatte schwere Schäden an der Fläche,
die aber repariert wurden. Die QR Servos muß ich mir noch
anschauen. Außerdem klebt Blei in der Rumpfspitze, ich hoffe ich
brauche es nicht und bekomme es ohne Schaden wieder raus.
Die QR Servos haben sich als defekt herausgestellt. Die
Heckruderflächen sind etwas weich angelenkt, sollten aber
ausreichen. Die Verbindung der HR Hälften wurde verstärkt,
ebenso die Führung für die HR Anlenkung, die im Original
recht weit freischwebend ist. Die Kabel zu Motoren und QR Servos wurden
modifiziert (andere Stecker).
Die Speed400/6V Motoren wurden gegen Jamara Pro480 getauscht. Mit
Günnis habe ich etwa 17A im Stand. Die 6V Motoren gehen nicht mit
3s und bei 2s ist entweder der Strom zu hoch oder die Leistung zu
gering. Außerdem brauche ich sowieso einen schweren Akku in der
Rumpfspitze. Der Schwerpunkt mit einem 3s2200 geht sich gerade aus. Das
Blei wurde entfernt. Evt. ein Akku eines anderen Formats, der seinen
Schwerpunkt noch weiter vorn hat.
Es fehlt noch ein Wasserruder und evt. ein weiteres SR Scharnier weiter
unten. Die Fläche ist etwas verzogen und das Modell wackelt leicht
im Flug. Der Antrieb reicht leicht.
Mit Stützschwimmern auf dem Wasser war das Wackeln nicht mehr zu
beobachten. Allerdings bin ich aus einem Sturzflug nicht mehr
rausgekommen - keine Schäden. Also etwas vorsichtiger fliegen.
Seawind (FMT) [-1]

QHSM, Holz
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
190cm
|
cm
|
1800g leer
|
dm2
|
g/dm2
|
Ikarus X500-5
|
11x7" 3Blatt
|
4s4000-8000
|
Gebraucht am Grundlsee 2007 erstanden. Das Modell ist etwas
größer als der FMT Bauplan gebaut (145cm). Einige Macken
muß ich herrichten. Die Stufe entspricht dem Plan, sollte aber
nach anderer Meinung deutlich weiter vorne sein. Starten tut sie auch
so, allerdings nicht ganz so leicht. Allerdings würde einer
Änderung der Stufe (nach vorne) massive bauliche
Veränderungen erfordern, da hinten ein neuer höherer Boden
eingefügt werden müßte.
Eine Flächenhälfte ist etwas leichter und braucht Blei
zur Tarierung. Evt. ein Gewicht im Inneren (Akku) nutzen ? Der
Schwerpunkt war beim Erstflug noch zu weit hinten,
auch war der HR Ausschlag zu stark, was zu einem sehr wackeligen Flug
führte. Der zweite Flug war dann schon etwas besser. Irgendwo
kommt Wasser in den Rumpf. Daher habe ich den Kielbereich innen mit
Harz gedichtet.
Nachdem die ersten Versuche nicht gut liefen, habe ich einen
3-Blatt
Prop montiert um mehr Schub zu erreichen. Ca. 400W reichen aus.
Durch die vorgegebene Platzierung von Akku und Motor/Regler ist ein
sehr langes Kabel zwischen diesen Einheiten nötig, das etwa 20W
kostet. Ein Akku höherer Spannung bei weniger Strom könnte
das verringern. Daher habe ich jetzt einen 4s Akku. Der Ikarus Motor
hat nicht den besten Wirkungsgrad, reicht aber für dieses Modell
aus.

Vermutlich wegen Schwerpunktproblemen tat ich mir sehr schwer aus dem
Wasser zu kommen. Dann allerdings waren die Ausschläge viel zu
groß. Bei meinem Kampf mit der Aerodynamik habe ich mich wohl zu
weit entfernt und es kamen noch Störungen dazu. Am Ende ist das
Modell schwer eingeschlagen. Rumpf und Fläche gebrochen.
Hier noch ein paar Bilder der Schäden:

Hier ist etwas
mehr nötig. Zumindest müssen die Holme aufgedoppelt werden...

...und die Beplankung erneuert werden. Evt.
auch etwas Gewebe.
Bei der Aventura habe ich die Holzteile stumpf verklebt und dann oben
und unten CfK Leisten mit Harz eingelassen. Das hält gut und ist
relativ einfach zu machen. Durch die Bespannung wäre nachher
nichts mehr zu sehen und die Festigkeit dürfte kaum geringer als
bei bloßen Kiefer(?)leisten sein. Alternativ könnte man auch
Kohlerovings auflaminieren.

Das Endstück ist vorhanden und kann einfach
aufgeklebt werden.

Das Material neben dem Riß dürfte noch genug
Festigkeit haben, sodaß etwas Harz reicht.

Der Motorspant
ist leicht zu kleben. Außerdem könnte man die Holzform des
Motordoms mit Harz (und Gewebe) ausgiessen.
nach oben
Catalina (HVP) [6,6]
Flugboot,
QHSM, 2x480er, GfK Rumpf, Fläche Styro beplankt
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
138cm
|
86,5cm
|
1130g ?
1250g
|
28,9dm2
|
47g/dm2
|
BL 1500kv?
400/7,2V
|
6x4,5"(Varioprop 3blatt)
6x4,5 Graupner Scale
|
3s 2200
|
Das
Modell soll recht schwer vom Wasser aus zu starten sein, sagten
viele.
Tatsächlich ist das Fliegen aber unproblematisch. Die
Spritzschutzleisten
habe ich bei einer harten Landung verloren, aber Start und Landung
gehen
auch so. Inzwischen habe ich sie mit Glasfaser Klebeband nachgebildet.
Außerdem fehlt noch einiges an Design. Die Lenkung auf
dem Wasser habe ich durch getrennte Ansteuerung der beiden Motoren
verbessert. Klappbare Stützschwimmer sollen noch folgen, was das
Handling und Aussehen deutlich verbessern würde. Als ersten
Schritt werde ich die Schwimmer ansteckbar machen.
Das Flugverhalten ist etwas empfindlich. Man darf nicht zu langsam
werden oder die Kurven zu eng oder zu steil nehmen.
Mit Lipos hat sich das deutlich verbessert.
Nach einem unglücklichen Start hat sich die Fläche teils
gelöst und ein Propeller beim Zurückfahren blockiert. Der
Motor hat nach einem weiteren Flug aufgegeben. Ich habs dann mit Speed
400ern probiert und dafür den Pitch der Varioprops
zurückgenommen. So bin ich aber nicht in Fahrt gekommen. Mit
höherem Pitch ging zwar der Start, aber nach wenigen Minuten war
einer der Motoren defekt. Aus
Kosten/Nutzen/Gebrauchshäufigkeitsgründen habe ich vorerst
wieder Bürstenmotoren eingebaut.
Und
schon wieder ist die Überlegung fällig ! Mit BL
würde ich etwa 100g sparen, mit einem kleineren Akku (besserer
Wirkungsgrad der Motoren und Gewicht) nochmal etwa 50g. Die Teile habe
ich inzwischen, für das letzte Wasserfliegen habe ich aber doch
wieder einen brushed Motor eingebaut. Beim letzten waren die Kohlen
verschwunden ! Und das trotz sehr kurzer Flugzeit und begrenztem Strom.
Jetzt doch BL. Damit sinkt das Gewicht um ca. 10%. Das hat starke
Auswirkungen auf das Flugverhalten. Das Modell ist jetzt viel einfacher
zu fliegen. Selbst Messerflug und Rollenkreis gehen, und das Landen ist
auch angenehmer. Allerdings laufen die Regler nicht
gleichmäßig an, das muß ich noch hinkriegen, obwohl es
im Flug nicht mehr stört.

Jetzt
gibt es auch eine #2. Das Modell war einfach zu günstig :-) Es
hatte schon einen Absturz und einige Details sind zu korrigieren. Aber
der Gesamtzustand ist gut. Es ist auch die alte Version mit Styro/Balsa
Fläche.
Ich habe erstmal nur die Verkabelung geändert und bin mit den
eingebauten Speed400/7,2V geflogen (3s). Das geht überraschend
gut. Kaum schlechter als mit den PRO480/3blatt. Allerdings werden sie
sehr heiß.
Grumman Albatross (HVP) [6,3]

#1 Flugboot, QHSMLK, 2xBL, GfK Rumpf, Fläche Styro
beplankt
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
143cm
|
92cm
|
1100g ?
|
dm2
|
g/dm2
|
2xTyphoon
|
6,5x4"(Varioprop 3blatt)
|
3s 2200
|
Das Modell hatte beim Vorbesitzer einen Absturz und wurde vorne am
Rumpf repariert, aber nicht fertig lackiert. Zusätzlich sind
Landeklappen eingebaut.

Da ein Propellerblatt gebrochen war - natürlich ein selteneres
linkslaufendes - habe ich 0,2" kleiner Blätter montiert. Ich
weiß nicht mehr wie die ursprünglichen Blätter montiert
waren, da ich auch an der Nabe etwas ummontieren mußte. Auf jeden
Fall war der erste Versuch zum Scheitern verurteilt. Es flossen nur 8A
für beide Motoren. Ich habe die Steigung dann erhöht und kam
auf zusammen 22A. Damit konnte ich (vom Schnee) abheben, aber gerade
so. Die meiste Zeit flog ich mit 75-100% Gas. Leider habe ich keinen
Zeitwert, daher kann ich den durchschnittlichen Strom nur
schätzen. Er lag sicher unter 17A. Also werden wohl
größere Propeller nötig sein. 7" dürfte noch zu
montieren sein. Motocalc errechnet hier mehr Schub (700g ->
900-1100g), aber einen etwas schlechteren Wirkungsgrad. Die Motoren
sind halt doch recht klein (45g).
Außerdem haben die Motorgondeln einen erheblichen Sturz. Mal
sehen, ob man das einfach korrigieren kann.
Ich habe jetzt 6,5x~4"(3blatt) montiert. Damit messe ich ca. 17A pro
Motor im Stand. Das sollte kurzfristig tolerierbar sein. Die Regler
können es sowieso. Ein Stützschwimmer wurde repariert. Den
Bug will ich provisorisch einfach weiß spritzen.
Auch damit konnte ich nicht starten. Die Motoren haben zuviel Sturz.
Nach einer Korrektur ging der Start ganz gut, allerdings merkt man
jetzt eine deutliche Beeinflussung beim Einschalten der Motoren. Evt.
ist der Sturz jetzt zu gering. Das Verhalten kann man aber auch mit
einem Mischer korrigieren. Die Mindestgeschwindigkeit ist ähnlich
wie bei der Catalina recht hoch, die LK verbessern das etwas. Die
Stützschwimmerbefestigung mit 2mm Goldkontakt ist zu lose. Ich
habe im Flug einen davon verloren. Evt. sichere ich sie zusätzlich
noch mit einem Gummi oder einer Schraube.
Der Rumpf wurde vorne schon mal weiß gespritzt. Die Details
fehlen noch. Leider habe ich die Unterseite eines Stützschwimmers
verloren. Diese sind auch noch nicht besser befestigt. Trotz vollem
Akku hatte ich Leistungsprobleme. Entweder war der Akku nicht mehr gut,
oder die geliehene Akkukabelverlängerung hatte zuviel
Spannungsabfall.
#2
Auf ebay habe ich dieses Modell recht günstig bekommen. Der
Zustand ist nicht besonders, aber es scheint keine strukturellen
Schwächen zu geben. Das Design gefällt mir grundsätzlich
nicht schlecht, allerdings werde ich wohl die Bespannung zumindest
teilweise neu machen müssen. Für HR und SR waren
Standardgrößenservos montiert, das werde ich ändern.
Grumman Albatross [3]


QHSM (LK?), Holz/Styrodur
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
215cm
|
cm
|
2000g Rohbau
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
|
Diesen Rohbau (nach dem Vorbild der PAF Albatross) habe ich recht
günstig bekommen. Für die
Größe ist er eigentlich leicht. Die stärker
gewölbten Flächen sind mit Styrodur geformt, die geraden
hauptsächlich mit Sperrholz, teilweise Balsa. Die Flächen
sind Styrodur beplankt. Dabei sind auch Urmodelle für die
Schwimmer und Motorkanzeln. Es ist aber noch sehr viel Arbeit
nötig.
Grumman Widgeon [3]

QHSM (LK?), Holz
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
200cm
|
cm
|
g
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
|
Diesen Rohbau habe ich recht günstig bekommen. Mit Plan,
Frästeilen und
einigem Holz.
MobyDick (Pichler) [2]

(@)
QHSM, EPP
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~120cm
|
cm
|
g
|
dm2
|
g/dm2
|
2-3x Nano red
|
?
|
3s
|
Das Modell besteht aus recht grob geschnittenem EPP. Die Vorarbeiten
sind eher spärlich. Es sind 3 Motorkanzeln dabei, und um mal was
besonderes zu haben, möchte ich es als 3mot bauen, obwohl das vom
Antrieb her nicht nötig ist. Für den Effekt könnte man
den mittleren Prop auch ohne Antrieb einbauen.
PuddleTwin2 (fremd) [-1]

QHSM, Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~120cm
|
cm
|
450g leer
|
dm2
|
g/dm2
|
400er ?
|
?
|
3s
|
Das Modell ist fertig gebaut, aber noch nicht geflogen. Das wäre
auch der letzte Flug geworden, weil es eine Reihe von Baumängeln
gibt !
- Die Propeller waren einfach mit viel Kleber auf die Welle
geklebt, unwuchtig und nicht fest.
- Die Motoren sind am Motorspant verklebt.
- Die QR Servos sind mit einer sehr komischen Mittelstellung
eingebaut. Soviel Differenzierung braucht man nun wirklich nicht.
- Der Holm ist zumindest etwas sparsam dimensioniert. Evt. auch das
falsche Material.

Wirkt ein wenig krumm...
Als Belastungstest habe ich die Flächen neben den
Stützschwimmern aufgelegt und mit 2,5kg in der Mitte belastet. Es
gab eine deutliche Verbiegung, aber noch keinen bleibenden Schaden.

Die
Fläche ist fürchterlich verzogen. Ein Schränkung von
1-2° könnte man ja noch akzeptieren, aber ca.10°
wären selbst für eine Horten-Konstruktion extrem. Auf anderen
Bildern
wie dem unten sieht es noch schlimmer aus.

Die
Flächenverschraubungen direkt im Depron ohne weitere
Verstärkungen reichen nicht mal um das Modell zu tragen,
geschweige denn zu fliegen.

Die
Scharniere am Heck sind jetzt schon lose, da hält kein einfaches
Klebeband.
Die Heckanlenkungshebel sind an der falschen Stelle und können so
überhaupt nicht funktionieren.

Hier bin ich
mir nicht sicher. Die Fläche wird vorne durch diese dünne
Depronlage und 2 dickere Zahnstocher gehalten. Auch wenn das Modell
leicht ist, kommt mir das zu schwach vor.
Die Frage ist nun, wie weiter ? Den Rumpf kann man wohl mit leichten
Änderungen verwenden. Bei der Fläche dagegen weiß ich
nicht so recht. Die Stabilität könnte reichen. Das
mögliche Flugverhalten mit der Verwindung ist mir aber suspekt.
- Bei EPP könnte man es mit Wärme probieren, aber bei
Depron wird das nichts bringen.
- CfK Holme sind eine weitere Möglichkeit, aber die Verformung
ist recht massiv und ich weiß nicht, ob die Zusatzholme
vernünftig im Depron halten.
- Man könnte die hinteren Flächenkanten aufschneiden und
neu verkleben.
- Neubau - würde ich gern vermeiden.
- eine andere Fläche z.B. vom Twinstar (etwas zu groß)
Seabee (Robbe) [2]

QHSM, Styro
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
110,7cm
|
75cm
|
750g
|
dm2
|
g/dm2
|
Roxxy orig
|
8x6"
|
3s
|
Icon A5 180cm(DZHobby) [6]

QHSLKEzfwkM, EPO
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
180cm
|
cm
|
2800g ?
|
dm2
|
g/dm2
|
Pulsar40 760
|
11x5,5"
|
5s3250
|
Die "große" IconA5. Das Einziehfahrwerk ist so nicht gut zu
verwenden, die Hebel sitzen ungünstig. Für die ersten
Flüge vom Wasser habe ich es eingezogen blockiert. Das SR geht
recht schwer. Die Anleitung ist sehr sparsam und paßt nicht in
allem ganz zum Modell. Von BMI gibt es eine mehrsprachige Anleitung,
die besser ist und auch die Ausschläge enthält. Da die Servos
in der Mitte des Cockpits angeordnet sind, braucht man für
Symmetrie einen geteilten Akku. Das Flächenbefestigungsrohr ist
OK, die Verschraubungen, die die Flächen halten ist aber recht
nachgiebig. Die Motorabdeckung soll mit Klebeband fixiert werden.
Beim ersten Start hatte ich viel zu große HR Ausschläge und
bin kurz nach dem Abheben wieder eingeschlagen - minimale Schäden.
Dann ging es recht gut. Mit leicht gesetzten Klappen hebt sie sehr
schnell ab. Die ca. 600W reichen gut aus. EWD, Schwerpunkt und Sturz
muß ich noch optimieren, das paßt noch nicht so ganz. Bei
hoher Geschwindigkeit unterschneidet sie.
Das Modell segelt mit und ohne Klappen sehr gut, was die
Landeeinteilung nicht einfach macht. Mit vollen Klappen kann man sie
aber schneller runterholen. Bei normalen Landungen hatte ich kaum oder
kein Wasser im Modell. Die Holzteile sind nicht wassergeschützt
und auch die Klebungen sind nicht unbedingt toll.
Ich habe jetzt eigene Akkus besorgt (2s+3s 3250), die gut reinpassen.
Der Stromverbrauch bei gemischtem Betrieb war sehr niedrig, 1300mAh
für 6min. Allerdings ist beim nächsten Flug der Regler
überhitzt und hat abgeschaltet (keine Schäden). Beim Test
nachher an Land hat es geblitzt :-( Nähere Untersuchung folgt.
Twinstar#3 (MPX) als Flugboot [6]
QHSM, Elapor
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
142cm
|
103cm
|
g
|
dm2
|
g/dm2
|
2x 2409/12
|
7x5"
|
3s2500+
|
Es gibt im Netz einige Umbauprojekte. Einige bauen das Rumpfboot aus
Styropor oder Depron auf, andere nehmen ein Plastik Tiefziehteil aus
den USA. Ich bin MPX treu geblieben :-) Ein Mentor Schwimmer hat eine
ganz passende Form und Größe. Das Modell hatte ich auf einem
Flohmarkt gefunden mit einem großen Rad in der Mitte des Rumpfs.
Das Loch verschwand im Zuge des Umbaus. Die BL Motoren waren erst mit
den Originalmotorträgern befestigt, was aber zum Schwingen neigte.
Ich habe stattdessen GfK Platten eingeklebt und die Motoren darauf
verschraubt.

Also
habe ich vorne den unteren Teil des Rumpfs bis knapp hinter den
Schwerpunkt und unterhalb der Servos entfernt.

Dann das Gegenstück aus
dem Schwimmer rausgeschnitten und mit PU Leim zusammengeklebt. Der Bug
wird grob in Form gebracht.

Die Wasserlage ist nicht ganz wie erwartet. Ich hatte
schon
befürchtet, daß das Modell mit dem Heck runterkippt, was
auch der Fall ist. Allerdings sind dort keine empfindlichen Teile, die
durch Wasser beschädigt würden. Der Auftrieb ist geringer als
erhofft, aber akzeptabel. Der Bug liegt bis über den oberen Knick
der Stufe
im Wasser. Zur Erhöhung des Auftriebs und zur optischen
Verschönerung könnte man noch eine Außenschicht z.B.
aus Depron aufkleben.
Das Flugverhalten ist sehr gut. Der Start, wenn man mal auf Stufe ist,
einfach. Die Lenkbarkeit am Wasser durch die differenzierten Antriebe
sehr gut.


Die
Stützschwimmer habe ich erstmal sehr primitiv aus Styrodur
geschnitzt. Ein andere Möglichkeit wären
Dornierartige Rumpferweiterungen. Die CfK Rohre sind an die GfK Platte
geklebt und mit einer Schraube von oben gesichert. Die CfK Rohre ragen
auch in die Fläche hinein. Die Schraube ist zur Sicherheit aus
Plastik, gibt aber zuviel nach und wurde durch Metall ersetzt.

Die Stützschwimmer waren noch zu tief und tauchten beim Start zu
sehr ein, bevor das Modell auf Stufe war. Die Rohre wurden verkürzt und die Schwimmer zumindest etwas eleganter geschnitzt.
Außerdem habe ich hinter der sehr hohen Stufe noch ein weiteres
EPP Teil geklebt. So ist die Wasserlage etwas besser, obwohl er hinten
immer noch eintaucht.
HK9 () [2]

(@)
SM(?), Holz
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
120cm
|
cm
|
g
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
|
Das Modell ist noch ein altmodischer Baukasten (DDR), bei dem die Teile
nur
auf das Holz aufgedruckt sind, nicht gestanzt. Im Original für
Freiflug oder RC mit einem Kanal (SR) gedacht. Ich habe aber vor, alle
4 Funktionen zu steuern, natürlich elektrisch angetrieben.
DO-X (fmt) [-1]

QHSM, Holz
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
144cm
|
cm
|
2200g
|
32dm2
|
67(?)g/dm2
|
6xSpeed400
|
5,5x4,5"
|
2x2s2400
|
Das Modell eines Clubkollegen ist in konventioneller Holzbauweise,
allerdings nicht für den Wasserbetrieb gebaut. 6
Bürstenmotoren an 2 Reglern und Akkus(2s) bringen einen eher
bescheidenen Schub bezogen auf das Gewicht.
Aufgrund des Gewichts hat sich keiner Werfen getraut. Versuche mit
einem RC Startwagen waren auch nicht erfolgreich, da er nicht schnell
genug wurde. Schließlich haben wir einen Start mit Gummiseil
gemacht. Damit ging es dann. Einmal in der Luft war die DO-X gut zu
kontrollieren und auch mit Halbgas noch zu fliegen. Bei der Landung war
ich aber etwas zu langsam, und sie ist die letzten cm gefallen, was den
Boden beschädigt hat. Auch die Versuche davor haben ihre Spuren
hinterlassen.
Ich will sie jetzt für Wasserflug umbauen.
- Boden und andere Stellen am Rumpf reparieren
- Boden mit GfK verstärken, dazu erst mal die alte Farbe
runter
- Stufen etwas ändern (größer). Leider finde ich
keine brauchbaren Bilder des Original Bodens.
- Innenraum mit Lack oder Harz wasserfester machen
- Wasserlage kontrollieren
- Lüftungsöffnungen kontrollieren und anpassen
Die Motoren wurden mit 2s angetrieben. Ich werde auf 3s gehen,
zumindest kurzes Vollgas sollten sie verkraften (10A laut motocalc) und
dann adequaten Schub liefern. Außerdem Props mit geringer
Steigung (5x3"), da ja keine hohen Geschwindigkeiten angedacht sind.
Evt. andere Regler. Für ein geringeres Gewicht könnte man
auch ganz oder teilweise auf brushless übergehen. Evt. auch mit
getauschten langen Wellen um beide Props anzutreiben. Die freilaufenden
Propeller wären besser vorne, wo die Strahlgeschwindigkeit noch
geringer ist. Aber der Umbau wäre aufwendig.
Den Umbau habe ich erstmal aufgeschoben. Das Gewicht ist so hoch,
daß das Modell rechnerisch bis über die Stummelschwimmer im
Wasser liegt. Evt. muß ich doch die Motoren tauschen. 6 BL sind
immer noch eine Menge Geld. Evt. reicht ein Motor je Seite und die
anderen Propeller laufen nur frei mit. Damit könnte ich fast 400g
sparen.
Funjet (MPX) [7]

QHM, Elapor
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
cm
|
cm
|
g
|
dm2
|
g/dm2
|
Roxxy
|
|
3s2200
|
Im Internet haben schon einige über Versuche geschrieben, den
Funjet als Wasserflugzeug einzusetzen. Allerdings habe ich noch von
keinem Erfolg gelesen. Auch der Twinjet wollte wohl nicht so richtig.
Also habe ich mich auch daran versucht.

Als
erstes habe ich den Antrieb hoch gesetzt und den Winkel angepaßt.
Dann den Rumpf hinten abgeschnitten und verschlossen. So gab es
Flugtests an Land. Der hohe Antrieb braucht beim Start sehr viel
Höhenruder, bis er eine gewisse Geschwindigkeit aufgebaut hat,
dann geht es. Allerdings hat man bei Rolle, Looping und Lastwechseln
immer noch einige unangenehme Effekt. Also nur ein Zweckkompromiß.
Die Stufe wollte ich erst aus Depron aufbauen. Dann fand ich aber einen
Elaporteil, der bei einer anderen Bastelei übrig war und habe den
nach leichten Anpassungen angeklebt mit der Stufe am Schwerpunkt.
Ein Wasserruder/Seitenruder habe ich (noch) nicht. Das soll aber noch folgen.
Der Erstflug war recht erfolgreich. Die Steuerung am Wasser mit dem QR
ist zwar nur sehr schwach, und im Stand drehte er nur in eine Richtung.
Mit entsprechender Geschwindigkeit lief er aber recht stabil. Auch das
auf Stufe gehen und das Abheben waren OK. Allerdings ist er danach noch
recht wackelig, bis er schnell genug ist. Schwerpunkt und Stufe kann
man vermutlich noch optimieren.
youtube Video
Beim zweiten Flug ist er leider abgestürzt (Wasser im
Empfänger ?). Die Reparatur ist fertig - Elapor sei dank.

Jetzt
kamen noch SR, die auch als Wasserruder dienen. Die Wirkung bei
langsamer Fahrt ist aber eher bescheiden. Beim Test hat es mir das
Modell umgedreht, daher kann ich sie noch nicht bewerten.
Ich habe die Stufe noch etwas nach hinten gezogen.
Das Starten ist weiterhin ein Problem. Bei Wellen hebt er zu früh
ab und fällt dann mangels Auftrieb runter und taucht.
MeBo (eig. - MPX-Simprop-?) [6]
Wasserflugzeug, QHSM, EPP-Styro/Balsa
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
200cm
|
cm
|
~2kg ?
|
dm2
|
g/dm2
|
Hyperion kv 1365
|
9x6"
|
3s >=4000
|
Dieses Projekt hatte ich schon vor einiger Zeit skizziert. Jetzt ist
mir der Mentor Schwimmer wieder mal untergekommen und ich habe es
gestartet.
Da ich einen Mentor Schwimmer für den Twinstar Umbau benutzt habe,
hatte ich einen über. Also ein Flugboot. Einige Vorbilder von
Wasserflugtreffen hatte ich im Kopf, die Teile sollten großteils
aus dem Fundus sein.
Also eine Bonito Hotliner Fläche. Ich hatte mal 2 Baukästen
und dazu noch eine einzelne Fläche. Die Kästen sind verkauft,
die Fläche noch da. Das Heck eines weiteren Hotliners
(T-Leitwerk), der schon oft geflickt und gerade zerbrochen war. Das
Heck über ein CfK Rohr mit dem Rumpf/Schwimmer verbunden. Dazu
dient ein Nordic Walking Stock aus dem Abverkauf.
Der Motor sitzt vor der Fläche leicht erhöht, sodaß
zumindest ein 10" Propeller möglich ist. Die Fläche wird auf
einem Aufsatz, der mit CfK Rohren am Schwimmer befestigt ist, montiert.
Der Motorhalter dann darüber. Der Akku kommt auf
den Bug um den Schwerpunkt zu erreichen. Entweder versenkt oder in
einen Kasten.
Mit dem hochdrehenden Motor reicht ein 3s Akku. Falls ich mehr Gewicht
vorne brauche, wird es wohl ein größerer Akku, evt. auch
mehr Zellen und ein langsamerer Motor. Es ist alles so gebaut,
daß auch ein Roxxy 4250/07 paßt (5-6s). Der Schub wird
ungefähr 2kg betragen, also im Bereich des vermuteten Gewichts.
Wasserruder hinten am Schwimmer direkt mit dem SR Servo verbunden, das
mit dem HR Servo offen oben am Schwimmer montiert ist.
Bowdenzüge zum Heck. Das Heck ist so hoch gesetzt, daß das
Modell gut rotieren kann, ohne daß das Heck ins Wasser taucht.
Und selbst dann ist dort keine Elektronik und das HLW noch darüber.
Der Akku muß mit dem Hyperion Motor ganz nach vorne. Selbst ein
3s 4400 reicht kaum um den Schwerpunkt zu erreichen, da das Heck etwas
schwer geworden ist. Der Akku wird von einem Klettband an zwei GfK
Platten gehalten. Die Stützschwimmer sind von der kleinen IconA5,
an GfK Platten angeklebt, die wiederum mit breitem Klett an der
Fläche halten.
Das Flugverhalten ist gut, Abwassern und Manövrieren gut. Die
Stützschwimmer sind zu klein und müssen ersetzt werden. Man
merkt den zu weit hinten liegenden Schwerpunkt. Der Schub reicht nicht
für senkrecht, ist aber gut ausreichend. Die Sinkrate ist nicht
gut. Evt. würde es helfen den Prop zu bremsen. Am Motorspant kann
man noch etwas wegschneiden. Die Kabelführung zum Akku muß
noch verbessert werden. Außerdem wäre eine wasserdichter
Kasten für den Empfänger schön.
Ich habe die Fläche etwas weiter nach hinten gesetzt um einen
besseren Schwerpunkt zu erreichen. Stützschwimmer von der Aventura
sind immer noch zu klein. Auch mit stehendem Propeller ist die Sinkrate
noch hoch. Segeln ist was anderes und der Stromverbrauch auch eher hoch.
Polaris (?) [2]
(@) Wasserflugzeug, QHSM, Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
60cm ?
|
cm
|
g
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
3s
|
Teilesatz.
RC Groups Thread

#1 Den
Wingo habe ich mir extra für ein Wasserflugtreffen besorgt, da
er vom Hersteller aus für Wasserflug vorgesehen ist. Die
Räder
kann man gegen Schwimmer oder Ski austauschen. Den Original 400er habe
ich nie montiert, sondern gleich gegen einen 400er mit 1:2,33 und
großem
GüntherProp getauscht.
Weitere
Infos.
Inzwischen fliegen beide Wingos mit BL auf dem Wasser. Einer hat auch
eine
Beleuchtung.
Wingo
Porter(Conzelmann) [derzeit nicht für Wasserflug]

Auch
der Wingo Porter fliegt mit Schwimmern. Den hinteren
Bügel habe ich selber gebogen. Um vernünftig auf dem Wasser
manövrieren zu können, habe ich jetzt zwei Regler eingebaut.
Durch
die größere Spannweite steht der Porter etwas wackeliger auf
den Schwimmern als sein kleiner Bruder. Die Schwimmer haben deshalb
jetzt einen größeren Abstand. Außerdem ist der Porter
deutlich schwerer als der Wingo, dadurch liegt er tiefer im Wasser und
reagiert empfindlicher auf Schwerpunkt und Anstellwinkel Probleme.

Mit zwei Motoren und den Originalschwimmern geht es nicht so gut.

Auch
den 4motorigen Wingo Porter habe ich auf Schwimmer gesetzt. Nur der
Start klappte nicht. Vermutlich stimmt der Anstellwinkel nicht. Die
Versuche haben mit beträchtlichen Schäden geendet.
nach oben
Cessna Amphibian(Olbricht) [2]
(@) Wasserflugzeug, HSM, Styro
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~70cm
|
cm
|
kg
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
|
SuperZoom
mit Schwimmern [2]
Der Superzoom fliegt ebenso problemlos mit Schwimmern. Der in einem
Luftballon geschützte Regler aber schaltet nach ca. 4min wegen
Überhitzung(?) ab.
PiperCub
mit Schwimmern [-2, -1(für die Schwimmer)]

Die Schwimmer habe ich mal auf EBAY ersteigert. Leider sind sie nicht
gerade leicht (Holzspanten, beplankt, mit den Streben vom Bild etwa
600gr). Zum Dichten habe ich sie mit
25g/m2 (49g/m2 unten) Gewebe laminiert. Der Schub sollte leicht
ausreichen. Das Fahrwerk wurde duch Streben ergänzt.
Der Erstflug lief leider nicht gut. Das Anfahren war noch OK. Als ich
abgehoben hatte, war ich wohl noch zu langsam und es sah nach einem
Strömungsabriß aus. Leider mußte ich von mir weg
starten und konnte so die Geschwindigkeit kaum einschätzen.
Außerdem braucht sie mit dem erhöhten Gewicht natürlich
mehr Geschwindigkeit.
Eine Weile hielt sie sich noch aufrecht, dann kippte sie vorne
über. Am Ufer angekommen hatten sich anscheinend einige Tropfen
die falsche Stelle gesucht und so meinen Regler in Kohle verwandelt :-(

So sah es leider danach aus. Die Streben sind wohl noch
etwas zu schwach. Dafür ist dem Modell nichts passiert.
Um etwas mehr Reserven zu haben ohne einen zu großen Propeller zu
verwenden, werde ich jetzt auf 16 Zellen umrüsten. Leichte Lipos
würden nicht funktionieren, da schon mit den NiMh Zellen der
Schwerpunkt nur erreicht wird, wenn die Akkus ganz vorne liegen. 5s
8000 (10 Zellen) sind schwer genug um (ganz vorne) den Schwerpunkt zu
erreichen.
Das Modell hatte dann an Land einen Totalcrash. Die Schwimmer sind zur
Beaver(1,8m) gewandert und dort bei einem Absturz
etwas beschädigt worden.

Die
Schwimmer sind aus GfK und nicht gerade leicht. Da ich das
Hauptfahrwerk weiterbenutzen wollte, sind die Befestigungspositionen
sehr weit vorne.
Mit 8NiMh Akkus habe ich gerade so einen Start geschafft. Mit 3200
3s
LiPos geht es wesentlich leichter. Allerdings sind dann die Motoren
(Pro480 6x4,5" direkt) strommäßig ziemlich überfordert.
Mit Getriebe(1:3,3) und Pro480HS/BB mit 10x7" an 8xSubC geht sie
perfekt. Massig Schub zum Starten, in der Luft kann ich auf 30%
zurückgehen.
In der Luft ist das Handling unproblematisch. Beim Start muß man
erst mit Höhenruder die Schwimmerspitzen aus dem Wasser halten,
bis die Geschwindigkeit paßt und das Modell auf die Stufe geht.
Da ich noch einen Baukasten im Keller habe, will ich evt. ein Modell
fix für Wasserflug herrichten. Dann kann man auch die
Schwimmerstreben auf etwas "natürlichere" Stellen setzen. Die
Elektronik muß noch besser gegen Spritzwasser geschützt
werden. Dafür ist das Design nicht wirklich ausgelegt.
Die Schwimmer sind an den Nähten nicht mehr ganz dicht und
müssen überholt werden.

Fürs erste setze ich andere GfK
Schwimmer ein, die sehr gut funktionieren. Allerdings sind sie etwas
überdimensioniert für das Modell. Ich habe auch noch
besonders leichte Schaumkerne
bereitliegen, die aber noch eine passende Oberflächenbehandlung
erfordern.
Eine Störung hat das Modell runtergeholt. Das Fahrwerk ist
komplett verbogen, ein Propeller beschädigt. Der Rumpf war
angeknackst. Die schon schäbigen Aufkleber am Rumpf sollte ich
herunternehmen, alles weiß streichen und dann das Design
(Fenster) mit Farbe aufbringen.
Nach der Reparatur ist sie schon beim nächsten Flug wieder
abgestürzt (RX?). Diesmal ist es wohl das Ende. Einige Teile
wandern in ein neues Modell, evt. mit dem Funliner Rumpf.
nach oben
Nemesis
mit Schwimmern [4]

Der gleiche Schwimmertyp wie ich gerade für die Partenavia
verwende, nur eine Nummer kleiner. Sie reichen aus, sind aber etwas
klein. Der Antrieb hat kein Problem damit. Die hintere Befestigung ist
allerdings erst ein Provisorium, das bei einer etwas härteren
Landung brach. Außerdem benötigt das Modell ein Wasserruder,
da das SR sehr klein ist.
Die hintere Abstützung und das Wasserruder habe ich inzwischen
ergänzt, leider ist die Wirkung sehr bescheiden.
Außerdem hat das Modell bei den letzten Flügen ein sehr
unangenehmes Verhalten entwickelt (Schwimmer, Schwerpunkt,
Störungen ?).
Das hinzugefügte Wasserruder hat leider keine große Wirkung.
Ob das an der Hydrodynamik liegt oder an der zu schwachen Anlenkung,
muß ich erst herausfinden.
Das Modell wurde verkauft, kam aber bei einem Flohmarkt wieder
zurück.
Die Beaver wurde auf die Schwimmer, die ich schon mit der
Piper Cub
verwendet habe montiert. Auch ein Wasserruder kam dazu. Allerdings war
die Anlenkung trotz eines eigenen Servos an der Rumpfunterseite
zäh. Das Fliegen ging gut, wenn auch der Antrieb eher schwach war.
Bei einer Landung bin ich zu langsam geworden und abgeschmiert. Das
Modell hat wenig abbekommen, die Schwimmer sind an der Befestigung
aufgerissen. Das Modell wurde schon repariert.

Die
Schwimmer kamen später. Da die Deckfläche recht dünn war
- mit einigen
Verstärkungsstegen - habe ich den ganzen Bereich mit einer
Holzplatte abgedeckt und so genug Festigkeit erreicht. Die Farbe ist
nur provisorisch. Auch meine Befestigungsmethode der Schwimmer hat sich
als unbrauchbar herausgestellt.
Das Wasserruder ist direkt am Servo befestigt. Aufgrund der Hebel und des nachgiebigen Seils ist die Wirkung begrenzt.
Leider ist sie mir beim nächsten Flug abgestürzt. Bei zwei
Versuchen war sie in der Luft nicht unter Kontrolle zu bringen, obwohl
der letzte Landflug problemlos war. Die Ursache ist unklar.
Der Rumpf ist hinten aufgerissen und die Frontscheibe beschädigt.
Ich habe die Schwimmer, die bei der zweiten Partenavia dabei waren. auf
diese Modelle montiert. Dazu habe ich Messingröhrchen in den
Easystar Rumpf geklebt. In die Röhrchen kommen ein weiteres
dünneres Röhrchen und eine M3 Gewindstange. Das ganze ist
etwas flexibel aber fest genug zum Fliegen. Das Modell liegt so sehr
tief im Wasser. Eine Erhöhung im Bereich der Schwimmer wäre
gut. Dann braucht man aber wohl auch weitere Verstrebungen. Ein
Wasserruder ist von Vorzug. Das vorhandene ließ sich leider nicht
brauchbar anlenken und muß geändert werden.

Der Easystar #2 hat jetzt kleinere GfK
Schwimmer bekommen. Die
Halterung ist stabiler. 2 GfK Platten werden mit dem Rumpf verschraubt.
Die Schwimmer sind über Gewindestangen miteinander und mit den GfK
Platten verbunden. Das hält recht gut.
Das Flugverhalten ist bisher bescheiden. Anscheinend ist der
Schwerpunkt viel zu weit hinten. Mit den QR Flächen und sehr
vorsichtigen Ausschlägen konnte ich ihn in der Luft halten.

Ich habe die Schwimmer weiter nach vorne montiert. Das Abwassern ist
etwas zäh. Das Fliegen mit Gas ist so recht passabel, nur ohne Gas
geht gar nichts. Evt. hilft da eine größere
Seitenfläche hinten.
Mit dem normalen Schwerpunkt war das Flugverhalten immer noch
bescheiden. Außerdem ist mir das Flächenrohr abgeknickt.
Mit einem schwereren Akku (3500 statt 2200) und entsprechend weiter
vorn gelegenem Schwerpunkt flog er dann ganz ordentlich. Allerdings
merkt man das hohe Gewicht.
Ich werde dieses Experiment wohl nicht weiterführen.

Ein Easystar(#3) ist jetzt auf einen
Monoschwimmer (Easycub) gesetzt
worden. Als Stützschwimmer nehme ich erstmal die der Aventura, die
sehr gut passen und halten.
Das Wasserruder hat nicht gehalten und lag zu tief. Start und
Manövrieren ist aber auch ohne möglich. Das SR soll noch
vergrößert werden.
Das Flugverhalten ist leider miserabel. Der Schwerpunkt ist auf dem
vorgesehenen Punkt. Bei Vollgas wird es fast unkontrollierbar. Auch
sonst reagiert es komisch, teils verzögert, teils ruckartig. Evt.
wirkt der Schwimmer vorne als Auftriebsfläche, was den
Flächenschwerpunkt nach vorne verschiebt, wodurch der
Massenschwerpunkt zu weit hinten ist.
Natürlich wirkt auch der Luftwiderstand unten und der Antrieb weit
oben nicht gut zusammen.
Im nächsten Versuch kam der Schwimmer direkt auf den Boden. Mit
etwas Blei ganz vorne war er fliegbar. Allerdings sehr labil ohne Gas.
Starten ist einfach. Wenn man im Flug das Gas wegnimmt, gerät das
Modell komplett außer Kontrolle. Mit 1/3 oder mehr Gas ist alles
in Ordnung. Segelflug geht nur recht schnell. Andererseits ist der
Landeendanflug recht unproblematisch.
Ich habe weitere Versuche an Land gemacht. Mit dem zugegebenermassen
recht großen Schwimmer ist das Modell fast nicht zu
kontrollieren. Das gebe ich jetzt auf. Ohne Schwimmer liegt das Modell
etwa bis zur Unterkante der Servoschächte im Wasser. Ich werde es
vielleicht mit einer Depronplatte unter dem Rumpf versuchen, damit bekomme ich
eine Stufe und genügend zusätzlichen Auftrieb. Ein
Wasserruder muß ich mir noch überlegen.
Ich habe jetzt den Schwimmer auf etwa 40% der größe
verringert, um die Seitenfläche zu verkleinern. Damit flog er gut.
Auch im Segelflug. Allerdings ist der Auftrieb etwas zu knapp. Die
vordere Spitze des Schwimmers liegt knapp unter Wasser. Ein Start hat
funktioniert, danach ging es nicht mehr. Wenn ich mehr HR ziehe, komme
ich zwar aus dem Wasser, aber dafür schleift das Heck. Ich bekam
schon den Vorschlag, hinten einen kleinen Schwimmer anzubringen !?
Ich werde jetzt (evt. auf Basis des verkleinerten Schwimmers) das
Volumen vergrößern. Vorzugsweise in die Breite und im
Bereich zwischen den Schwimmern. Außerdem vorne eine
Ergänzung, damit der Schwimmer am Rumpf anliegt. Damit sollte die
Seitenfläche kaum steigen, bei vermehrtem Volumen. Außerdem
sind die (Aventura) Stützschwimmer etwas zu tief, also bekommt das
Model eigene. Mit dem großen Schwimmer hat das noch gepaßt.

Vermutlich hat der Empfänger Wasser abbekommen, daher ist der
Easystar unkontrolliert abgestürzt, Bug und Schwimmer sind
abgebrochen, aber leicht zu flicken. Die Reste vom Schwimmer, die ich
abgeschnitten hatte, passen auch gut und schmiegen sich an den Bug.

Leider
ist mir kein Wasserstart geglückt. Einerseits sind die
Stützschwimmer zu tief. Die habe ich dann zur Seite gegeben,
sodaß sie höher liegen. Andererseits bremst das Heck sehr.
Der kleine Auftriebskörper hinten hat da auch nicht geholfen. Wenn
man etwas HR gibt, taucht das Heck unter und bremst. Anscheinend hat er
einfach zu wenig Volumen. Evt. braucht er auch hinten noch mehr
Auftrieb.

Wieder
ein neuer Versuch. Diesmal habe ich den Funcub Schwimmer nur wenig oben
ausgeschnitten und wieder direkt am Rumpf verschraubt. So habe ich
hohes Volumen bei relativ wenig Seitenfläche. Dazu noch eine
Vergrößerung des SLWs.
So fliegt das Modell sehr gut. Abwassern und Landen ist ein
Kinderspiel. Ein Wasserruder ist nicht unbedingt nötig. Auch
Kunstflug geht. Die Aventura Stützschwimmer sind etwas zu lang.
Jetzt werde ich wohl kürzer dafür bauen.
Test mit halbierten Badenudeln als Stützschwimmer waren nicht
erfolgreich. Dornier artige Stummelschwimmer wären interessant.
Auch die IconA5 Schwimmer waren nicht brauchbar, das Volumen ist zu
klein. Evt. dopple ich den Boden mit 6mm Depron auf. Die Befestigung
geschieht wie beim MeBo mit Gfk Platten und breitem Klettband.
Mentor
auf Schwimmern [6]

Die Originalschwimmer mit Heckwasserruder. Der erste Test war wegen
Problemen mit dem
Antrieb nicht erfolgreich, die Schwimmer haben aber gut funktioniert.
Das Modell funktioniert sehr gut, auch bei Wind und Wellen. Die
Schwimmer beeinträchtigen das Flugverhalten nur wenig. Lenkung gut.

Die Schwimmer waren ursprünglich für einen Rainbow(Phoenix)
gedacht, daher paßte die Farbe nicht. Ich hab die Oberseite mit
blauer Folie beklebt. Das vordere Fahrwerk bleibt. Hinten kommt ein
weiterer Bügel dazu. Innen eine Holzverstärkung mit
Einschlagmuttern. Die Befestigung der Schwimmer übernehmen
Gewindestangen, die auch gleich den Abstand halten. Ein Wasserruder
soll noch folgen, ist aber nicht unbedingt nötig. Die Leistung
reicht leicht aus. Selbst mit etwa Halbgas gelingt ein Start. Nachdem
ein schwererer Motor eingebaut ist, mußten die Schwimmer weiter
nach vorne und die Akkuhalterung wurde so modifiziert, daß der
Akku weiter nach hinten montiert werden kann.
Ich habe neue, größere Schwimmerkerne, die aber noch nicht
einsatzbereit sind.
Provisorisch habe ich größere GfK Schwimmer montiert. Die
alten Styrodur Schwimmer nehme ich für die Twinstar#2

Die MiniMag ist ganz nach Anleitung mit den Originalschwimmern und dem
vorgeschlagenem Wasserruder ausgestattet. Das Fliegen ist problemlos.
Beim Start muß man etwas aufpassen, daß sie nicht seitlich
ausbricht. Beim ersten Modell wurden die Schwimmer beschädigt.
Das zweite Modell hat ein Wasserruder bekommen, das von einem in den
Schwimmer eingelassenen Servo betätigt wird. Die Anleitung
dafür war im "FOAMIE" abgedruckt. Ist eine nette Idee und
funktioniert auch. Ich habe nur eines montiert, mit dem man gut steuern
kann. Allerdings ist das Modell vor dem Abheben sehr unruhig, evt.
durch die Asymmetrie. Wenn man aber die Gelegenheit hat, ist das
Originalwasserruder vorzuziehen. Das kann auch nachträglich
nachgerüstet werden.

EPP, QHSM
Noch nicht am Wasser getestet.

MiniMag
Schwimmer, vom Gewicht etwas zu klein, geht aber gut. Der Start ist
durch die Leistung kein Problem, beim Fliegen muß man sich auf
die veränderten Verhältnisse einstellen. Den hinteren
Bügel habe ich nach der MiniMag Anleitung gebogen, was ein Fehler
war, da das Fahrwerk des Gemini breiter ist. Also ein neues muß
her. Das Wasserruder tauchte zu tief ein. Jetzt mit dem neuen
Bügel steht es in der Luft.

Brabetz
Schwimmer, passen recht gut von der Größe. Vorne habe ich
noch den Original Fahrwerksbügel, der selbst hier unbrauchbar ist
! Die Motorleistung mit Schwimmern ist recht knapp für Kunstflug.
Start, Landung und Manövrieren sind kein Problem. Der neue Roxxy
Motor hat das verbessert. Allerdings überhitzt der Regler im
Inneren des Rumpfs in der Nähe des Akkus.

Bei einer harten Landung ist der Boden aufgerissen, daher
habe ich ihn mit CfK Flachprofilen verstärkt.

Noch
ganz in weiß. Das Modell wurde gerade erst fertig und wartete auf
seinen Erstflug. Die Befestigung des Wasserruders muß man etwas
anders als bei der Easycub vornehmen, die Wirkung ist OK. Keine
Probleme bei Start, Fliegen und Landung. Inzwischen hat das Modell eine
Bemalung und Aufkleber bekommen, außerdem eine
Beleuchtung.
Twinstar#2 (MPX) auf Schwimmern [6]

Die
früheren Kadettschwimmer. Ich werde das Modell noch etwas tiefer
legen, was mit etwas schrauben leicht möglich ist. Die Power mit
den Brushlessmotoren ist leicht genug. Evt. würden sogar
Bürstenmotoren reichen.
Leider hatte ich unerklärliche Störungen auf 2G4 und das
Modell ist auf Land abgestürzt. Durch das Elapor und eine Menge
Glück sind die Schäden eher gering. Evt. hatte der
Empfänger bei einem früheren Flug etwas Wasser abbekommen,
das sich erst später bemerkbar gemacht hat. Die Spitzen der
Schwimmer sind aufgeplatzt. Mit etwas Harz habe ich das gerichtet.
Flux auf Schwimmern [6]

Kein
schönes Modell :-) Die Plastikschwimmer hatte ich noch und der
Flux lag auch noch rum. Also wurden sie vereint. Der
Bürstenmotor hat in der Konfiguration nicht besonders viel Power,
aber es reicht ohne weiteres für Start und Flug.

Leider hat jemand beim Landen mein Modell
übersehen und ist hineingelandet. Eine Reparatur ist aber erfolgt.

Aufgrund der Art des Modells auf eher grobe Art und Weise. Auch die
anschließende Bespannung mit Folie erhebt keinen Anspruch auf
Perfektion :-)
Entgegen dem früheren Versuch konnte ich diesmal nicht abheben,
obwohl alle relevanten Parameter gleich sein sollten. Das Gewicht ist
auch nur wenig gestiegen.
Beaver15 mit Schwimmern (ARC) [6]

QHSM, Plastik
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
155cm
|
120cm
|
~3,7kg ?
|
39dm2
|
~95g/dm2
|
PP4120-6
|
12x7"
|
5s3300
|
Das Modell ist fast komplett aus Plastik, was fürs Wasserfliegen
natürlich praktisch ist. Leider ist dadurch auch das Gewicht
relativ hoch. Inzwischen ist ein Motor installiert und das Modell
bereit für den Erstflug. An den Flügelspitzen und am SLW sind
Lichter montiert, leider rechts/links rot/grün :-(

Die Leistung hat sich mit ca. 800W als planmäßig
herausgestellt. Damit kann man einfach starten und einen kräftigen
Steigflug erreichen. Der Erstflug war problemlos. Trotz des Gewichts
kann man das Modell recht langsam fliegen. Bei der Landung sollte man
aber nicht zu langsam sein.
Das Akkuwechseln durch die Fläche ist nicht zuletzt durch die
Flächenstreben recht lästig. Daher will ich eine Buchse zum
Einschalten, möglichst auch zum Laden, einbauen. Evt. kann man
dazu das häßliche Loch für den
Schalldämpfer in der Motorhaube nutzen.
Bei einer Springlandung haben sich die Schrauben an einem Schwimmer
gelöst, sonst kein Schaden. Allerdings habe ich bei der Neumontage
anscheinend die Kabel zum Wasserruder verdreht, daher gehen sie jetzt
zu schwer.
Das Modell wird jetzt (2011) als Neuigkeit von Thunder Tiger vertrieben.

Keine größeren Probleme. Ein Wasserruder wäre
schön und ein größerer Akku muß weiter nach
hinten um den Schwerpunkt zu erreichen, da paßt die vorgesehene
Öffnung nicht, oder ich gebe hinten ein wenig Blei rein :-(
Der Akku unter der Fläche innen wiederum ist zu weit hinten.

Fahren und Abwassern geht. Allerdings war dann die Ruderkontrolle kaum
noch gegeben. Unklar warum ? Vermutungen machen eine Verwindung der
Fläche verantwortlich, da eine der Streben lose war.
Gemini (Robbe)
[6,6,2,2]

#1 QHSM,
EPP/Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
52cm
|
75cm
|
390g
|
19dm2
|
20,5g/dm2
|
Robbe Roxxy 2824/26?
Robbe Roxxy 2824/26?
|
8x3,8"
|
3s 850mAh
|

Im
Original sind ein HR Servo für beide Seiten und getrennte QR
Servos mit einem Y-Kabel vorgesehen, damit man eine billige 4Kanal
Fernsteuerung verwenden kann.
Sinnvoller ist es beide Seiten zusammen über einen Deltamischer zu
betreiben. Leider ist nur ein Y-Gestängeanschluß enthalten,
daher habe ich die zwei CfK Stäbe einfach zusammengeklebt. Das
gibt im Anschlag etwas nach, ist aber ausreichend. Leider habe ich
für die QR Servos nur relativ kurze Servoscheiben.
Die QR/HR Scharniere werden wohl nur ein begrenzte Lebensdauer haben.
Der Magnetverschluß der Haube ist nett gedacht, hält aber zu
wenig.
Der Zusammenbau ist einfach (kaum Teile). Das Aufbringen der Aufkleber
ist schon fast das langwierigste.
Das Flugverhalten ist sehr angenehm. Rollen sehr schnell,
Rückenflug und Innen/Außenloopings kein Problem. Auch im
Gleitflug läßt es sich noch steuern. Die angegebenen
Ruderausschläge passen. Der Schwerpunkt könnte vielleicht
einen Hauch weiter vorne sein.
Mit einem 7x4" Propeller reicht es fürs senkrechte Steigen und
alle Manöver.
#2
Ein
weiteres fertiges, aber etwas lädiertes Modell kam von einem
Flohmarkt und zwei neue Baukästen beim Abverkauf
anläßlich des Auslaufens der Produktion. Das sollte für
einige Zeit reichen :-)

#1 und #2 Außerdem habe ich Streben für
die Seitenleitwerke montiert.
Nachtflug
nach oben
Hydrofoam (Lenz,u.a.) [6]

QHSM,
Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~50cm
|
~60cm
|
270g
|
dm2
|
g/dm2
|
Hacker 330
|
8x3,8"
|
2s 910mAh
|
DAS neue(2005) Spielzeug, das in allen Foren besprochen wird. Sieht aus
wie
ein Rennboot, fliegt von Wiese, Wasser oder Asphalt. Das Fliegen ist
nicht schwierig, einen Shockflyer sollte man schon
einigermaßen beherrschen. Wenn man wen findet, der es nicht
kennt (sollte noch halbwegs einfach sein), DER Blickfang. Die
Befestigung des Motors und die Abdeckung der Elektronik wurde schon auf
die
verschiedensten Weisen realisiert.
Ich bin vom Original (ersten) Plan abgewichen und habe mich mit dem
Aufbau eher an einem deutschen Modell orientiert.


Die
Anlenkung der Seitenruder wurde geändert, die Ausschläge
waren so zu schwach. Auf den Servoarm wurde ein GfK Teil geschraubt,
das stärkeren Ausschlag und rechtwinkelige Anlenkung der
Schubstangen bringt.
Der Motor ist auch zum Hovern ausreichend, hat allerdings keinen
grandiosen Leistungsüberschuß. Auf unserer Wiese habe ich
mich mit dem Fahren schwer getan. Das Modell ist förmlich
festgeklebt. Glasfaserklebeband hat das noch schlimmer gemacht.
Drehungen um Längs- und Querachse sind sehr schnell, trotzdem ist
die Fluglage (auch am Rücken) recht stabil. Gleitflug ist
möglich, die Kontrolle dabei aber praktisch nicht existent.
Der Schwerpunkt darf keinesfalls zu weit hinten sein (hier 5cm von der
Vorderkante).
Inzwischen bin ich auch schon in einer Halle geflogen. Die
Manövrierfähigkeit reicht aus, allerdings habe ich fast die
ganze Länge gebraucht, um vom Boden wegzukommen.
Teile der vorderen Schwimmer mußte ich schon austauschen, weil
sie zu schwer beschädigt wurden.

Inzwischen
haben sich die Beschädigungen so gehäuft,
daß ich zum nächsten Treffen ein neues Modell gebaut habe.
Das Heck und den Deckel habe ich übernommen, der Rest ist neu. Die
Querstreben sind jetzt 3mm CfK Rohre. Der Motorspant ist aus GfK.
Das Modell wiegt ca. 35g weniger als das alte. Motor, Regler und Akku
sind recht schwer. Hier wäre ein Test mit leichteren Komponenten
angeraten.
Ich hab mir auch die ACT Teile angeschaut. Das Depron(?) scheint mir
aber deutlich weicher zu sein.
Bezugsquelle der Frästeile:
Modellbau Lenz
Bahnhofstraße 8
2560 Berndorf
Tel: +43 2672 83307
email:
modellbau-lenz@aon.at
Links:
Prop
|
http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?threadid=382949
|
http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=394990

So
kann man auch zurückkommen :-)
Hydrofoam2 (?) [-1]

QHSM, Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~50cm
|
~60cm
|
300g
|
dm2
|
g/dm2
|
Himark C2808-1720
|
7x4"
|
2s910
|
Dieses Modell habe ich geschenkt bekommen, da sich der Besitzer mit den
Flugeigenschaften nicht anfreunden wollte. Es hat 3 SR und ist somit
leichter manövrierbar. Der Antrieb ist noch zu schwach. Beim
Gewicht kann man ohne größeren Aufwand nicht viel machen.
Der Schwerpunkt muß auch noch weiter nach vorne.
Hydrofoam3 [-1]

(@) QHSM, Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~50cm
|
~60cm
|
300g
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
2s910
|
Ein ebay Kauf. Leider beim Transport etwas beschädigt, wird also
nicht mehr ganz so wie am Foto aussehen.
Hydrofoam4 [3]

QHSM, Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~50cm
|
~60cm
|
300g
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
2s910
|
Gebrauchtkauf, es fehlen noch einige Versteifungen.
Wizard (Ikarus) [2]

(@)
QHSM, Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~50cm
|
~60cm
|
300g
|
dm2
|
g/dm2
|
|
|
2s910
|
Zur Vervollständigung meiner Sammlung noch ein kommerzielles
Modell.
HydroEPP (Jomari)
[5]

QHSM,
EPP/Depron
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
~50cm ?
|
62cm
|
284g
|
~10dm2
|
~28g/dm2
|
Hacker A20 S34
|
7x4"
|
3s 640mAh ?
|


Nachdem die Depron Variante ziemlich bruchgefährdet ist, will
ich jetzt mal eine EPP Variante probieren. Das Mittelteil wird auch
noch bespannt. Der Hersteller gibt ein Gewicht von 214g an. Selbst mit
den angegebenen entsprechend leichten Komponenten errechne ich
mindestens 260g. Das Bespannen des EPP ist auch mit Haftgrund sehr
lästig -
es will trotz höherer Temperatur kaum halten. Evt. hatte die
Folie auch etwas. Der Motor sitzt vor dem Spant. Zusammen mit dem weit
vorn liegenden Akku erreiche ich den angegebenen Schwerpunkt gerade so.
Auch bei diesem Modell benutze ich die Anlenkungsteile des Shockflyers.
Da der Motor nur begrenzten Strom verträgt, gehe ich auf 3s (mehr
Spannung). Das erfordert aber einen recht
kleinen Prop, was auch schon bei PYRA gut funktioniert hat und was auch
der Hersteller empfiehlt.
nach oben
Fliegen bei Schnee
Das Starten und Landen auf Schnee unterscheidet sich nur wenig von dem
auf Wasser. Es ist eher noch leichter.
Es kann nichts untergehen oder voll Wasser laufen, man kann zum Modell
hingehen, und die Ski sind normalerweise wesentlich leichter als
Schwimmer.

Der
Wingo ist
ein schönes Beispiel, da es direkt vom Hersteller Ski gibt, die
leicht
zu montieren sind. Allerdings sieht man an ihnen auch gleich ein
Problem: sie sind nämlich bei weichem Schnee zu klein und das
Modell
gräbt sich in den Schnee ein. Sie sind eher geeignet für
Skipisten,
zusammengetretene/gefahrene Wege oder schon etwas angefrorener Schnee.

Bei
weichem Schnee bieten sich eher die Schwimmer an. Damit schwimmt der
Wingo auch bei lockerem Schnee an der Oberfläche und hebt bequem
ab.

Auch
größere Modelle funktionieren problemlos. Sobald man etwas
Geschwindigkeit hat, läßt es sich auch lenken.

Diese
Ski sind für Slowflyer gedacht und bestehen aus einfachem
tiefgezogenem Plastik. Eine Feder sorgt dafür, daß die
Spitzen immer leicht nach oben zeigen. Sie funktionieren sehr gut, der
Preis ist allerdings unverschämt hoch. Die Fläche ist auch
bei lockerem Schnee gut ausreichend - bei ca. 300g.
Da die Ultimate einen starken Antrieb hat, ist der Start eine Sache
von unter einem Meter. Man muß nur stark das Höhenruder
ziehen, solange man am Boden ist, sonst macht sie einen Kopfstand.
Nach dem letzten Absturz hatte ich keine Lust mehr auf Reparaturen und
habe die Reste entsorgt.

Die gleichen Ski auf einer MiniMag. Geht sehr gut.

Diese
Ski sind aus vorgeschnittenen GfK Teilen, die mit Sekundenkleber oder
Epoxy zusammengeklebt werden. Es sind Leinen nötig um den Winkel
zu halten. Hier fehlen noch die Gummis. Der Preis ist akzeptabel.
Der Sekundenkleber hat leider nicht gehalten. Schon beim Zusammenbauen
am Flugfeld hat etwas Druck gereicht, damit sich beide Ski in die
Einzelteile aufgelöst haben.
Ich habe die Teile jetzt mit Epoxy und Glasmatte verbunden. Start und
Landung sind kein Problem (zumal bei dem Schub). Allerdings darf auch
bei diesen Ski der Schnee nicht zu weich sein, sonst graben sie sich
ein (besonders der Bugski). Die Fläche ist doch etwas gering.
Bei großen Props muß man aufpassen, daß die Ski vorne
nicht zu weit hoch kommen, sonst hört man das :-)

Flugboote
können ohne Umbauten auf Schnee benutzt werden. Der Start geht
sogar noch leichter, da man nicht erst lang auf die Stufe gehen
muß. Ungewohnt ist aber, daß das Modell nur sehr langsam
abbremst. Wasserruder muß man u.U. abmontieren. Bei weichem
Schnee stören sie aber nicht.

Anderes Modell, anderes Design :-) Mit
Stützschwimmern geht es aber besser.

unerwünschte Änderung
des Designs :-(
Nach einer Funkstörung hat das Modell überhaupt nicht mehr
reagiert. Der Schnee war leider zu niedrig um den Sturz genügend
zu dämpfen. Der Rumpf scheint keinen (neuen) Schaden zu haben.
Inzwischen repariert.

Hier mit GfK Ski. Die Federn sind etwas fest,
daher muß man aufpassen, daß es nicht zu einem Kopfstand
kommt.
nach oben
Ausgemusterte und verkaufte Modelle:
Ultimate
mit Schwimmer(Hacker) [-2]

nach schwerem Schaden verschrottet
Die Schwimmer sind von Hacker (z.B. für den ZoomZoom). Fahren und
Start sind einfach. Nur bei der Landung hatte ich Pech und die Ultimate
ist umgekippt, was mich leider den Regler gekostet hat, der LiPo hats
klaglos überlebt. Allerdings war viel zuviel Wind für ein so
leichtes Modell. Daher konnte ich auch die Flugeigenschaften nur sehr
oberflächlich testen. Rolle und Looping waren OK, auch Hovern
scheint zu gehen. Für das reine Wasserfliegen setze ich
einen Bürstenmotor ein, da sind die Regler billiger :-)
Der Schwimmerabstand ist laut Anleitung, scheint mir aber etwas zu
schmal, wodurch das Modell leicht kippt..

Die Schwimmer stehen jetzt etwas weiter auseinander, damit ist das
Kippen weniger, allerdings klebt es jetzt förmlich am Wasser !?
Schwerpunkt und Stufe sollten an der richtigen Stelle sein. Der Motor
ist ein Speed300 mit Getriebe (4:1?) und 8x3,8". Beim Fliegen reicht
der Schub gut aus, zum Hovern knapp zu wenig. Der Motor wird aber recht
heiß..
Ich bin jetzt noch etwas damit geflogen und es ging recht gut. Durch
den hohen Schub kann man das Modell immer vom Wasser ziehen. Auch bei
etwas Wind und Wellen gibt es keine Probleme, die Schwimmer laufen
sogar sehr leicht frei.
Inzwischen werkelt wieder ein Brushless im Modell.
Nach dem letzten Absturz hatte ich keine Lust mehr auf Reparaturen.
ZoomBi mit Schwimmern [0]
verkauft
Für den ZoomBi habe ich die etwas größeren Hacker
Schwimmer verwendet. Das Modell ist mir beim ersten Versuch vorne
über gekippt - zum Glück keine Schäden. Inzwischen gehts
recht gut. Allerdings ist das eigentlich kein "richtiges"
Wasserfliegen. Im allgemeinen reicht es zum Start Vollgas zu geben und
Höhenruder zu ziehen. In kürzester Zeit springt das Modell
förmlich in die Luft.
Hydroplane 3D (Graupner) [0]

QHSM, Depron, verkauft
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
55cm
|
79cm
|
235g ??
|
21,3dm2
|
g/dm2
|
|
|
3s640
|
Zur Vervollständigung meiner Sammlung die Graupner Variante.
Graupner macht sich die Abdichtung leicht indem sie alles fix zukleben
lassen. Bei einem Gebrauchtkauf ein Problem ! Ich habe dann mit einer
starken Lichtquelle den Empfänger gesucht und dort ein Loch
geschnitten. Natürlich paßten weder Quarz noch Kanalauswahl.
Das Akkufach ist gut ausgedacht, nur leider bei mir nicht mit dem
Schwerpunkt vereinbar. Der Akku muß ein gutes Stück vor das
Fach. Ich werd wohl eine Führung an dem Motorausleger befestigen.
Evt. kann man den Motorausleger verlängern ?
Das Flugverhalten ist OK. Nicht so angenehm wie beim
Gemini aber
recht unkritisch. Von unserer Wiese bin ich nicht weggekommen, aber das
liegt am Gras. Wasserflug ging gar nicht. Ich bin nicht mal
annähernd aus dem Wasser gekommen. Evt. stimmten Sturz und
Antriebsleistung nicht.

Wasserflugzeug, QHSM, Styro, verkauft
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
93cm
|
68cm
|
450g ?
|
15,4dm2
|
29g/dm2 ?
|
BL 80W
|
8x6"
|
2s1800
|
Das Modell ist selbst neu relativ günstig, gebraucht konnte ich
nicht widerstehen. Der Schwerpunkt ist sehr weit vorne, das
Flugverhalten unproblematisch. Das Modell kann recht langsam geflogen
werden, und der Antrieb hat reichlich Power. Mit dem beiliegenden Akku
sollten etwa 15min Flugzeit zu erreichen sein.
Icon A5 (GuanLi) [0]

QHSM, EPO, verkauft
| Spannweite |
Länge |
Gewicht |
Fläche |
Flächenbelastung |
Motor |
Prop |
Akku |
138cm
|
86cm
|
900g
|
dm2
|
g/dm2
|
Hacker A20-20L
|
3bl 8x6"
|
3s2200
|
Das Modell hat einen schlechten Ruf und wurde auch billiger abverkauft.
Die Stufe ist nicht wirklich für einen Wasserstart konstruiert,
und
der Flügel soll auch nicht die besten Eigenschaften haben.
Ein fmt Bericht liefert einige Informationen. Das
Flugverhalten wird als gut beschrieben, allerdings mit sehr
plötzlichem Stall bei zu langsamen Flug. Die Stufe wird dort mit
EPP Platten unter dem Rumpf gebaut. Auf die Stützschwimmer konnten
sie nicht verzichten. Der Originalmotor soll ausreichend sein. Das
Akkufach wurde vorne aufgeschnitten um größere Akkus
aufzunehmen - Schwerpunkt. Die Bowdenzüge wurden im hinteren
Cockpitbereich abgestützt.

Ich habe die Stufe
größer geschnitten, da ist genug
Material.

Der Motor kam raus
(er war auch recht locker). Dafür
oben einen Einschnitt und eine GfK Platte als Motorträger. Ein
Außenläufer mit 3blatt Prop sollte genug Schub bringen.
Die Fläche ist größtenteils unten konkav. Das sollte
hohen Auftrieb bringen, aber auch ein kritisches Abrißverhalten.
Einige Berichte deuten auf sowas hin. Evt. spanne ich einfach Klebe-
oder Bügelfolie über die Unterseite, damit sie flach wird.
Zusätzlich kann man die QR etwas aufstellen. Man könnte sie
auch nach außen verlängern. Die
Stützschwimmer will ich nicht benutzen, das Original hat auch
keine. Evt. muß man die Stummelschwimmer vergrößern,
was aber schwer optisch ansprechend zu machen ist..
Die Fixierung der Bowdenzüge und das Vergrößern des
Akkufachs habe ich auch gemacht. Ebenso das Wasserruder verkleinert.
Und nun meine Erfahrungen:
Man braucht die Stützschwimmer nicht, zumindest bei ruhigem Wasser
steht es stabil, und in Fahrt kann ich mit dem QR die Flächen
gerade halten. Wenn doch mal eine Flächenspitze eintaucht, Gas
weg, sich aufrichten lassen und neuer Versuch. Das Modell ist stabiler
als z.B. die PAF Catalina ohne Stützschwimmer. Wenn man
plötzlich stark Gas gibt, dreht es sich etwas auf die Seite, wenn
man vorsichtiger beschleunigt, passiert wenig.
Mein Antrieb ist ausreichend, aber nicht besonders stark. Ich habe den
Deckel mit Klebeband abgeklebt und trotz einiger Dreher und nicht
100%er Landungen war kein Wasser drin. Dafür war der Regler
heiß, gerade noch im erträglichen Bereich. Obwohl ich
meistens nur mit Teilgas geflogen bin. Da eine Luftkühlung
problematisch ist, entweder ein besserer Regler oder ein
zusätzlicher Kühlkörper.
Das Stallverhalten ist wie beschrieben. Wenn man zu langsam wird, z.B.
bei einem Looping ohne Anstechen oben, gibt es einen plötzlichen,
wilden Abriß, der einige Höhe zum Abfangen braucht. Auch bei
der Landung sollte man das Modell nicht zu sehr aushungern.
Ich habe teilweise die QR etwas nach oben gestellt. Das sollte das
Hohlprofil gerade machen und so die Stalleigenschaften verbessern. Ob
es wirkt, kann ich noch nicht wirklich sagen, zumindest hat es das
Flugverhalten nicht verschlechtert. Ansonsten ist die QR Wirkung
ausreichend.
Der Start ist auch mit dieser Stufe nicht einfach. Beim ersten Gasgeben
muß man das HR runterdrücken, damit das Heck freikommt. Ohne
HR oder mit gezogenem HR saugt sich das Heck gnadenlos fest. Wenn er
mal auf Stufe ist, kann man das HR neutral stellen. Allerdings hebt es
nicht von selbst ab. Dazu braucht es ein deutliches Ziehen, das aber
auch nicht zu stark sein darf (Heck).

Ich
habe zusätzlich noch 5mm Depron auf den vorderen
Rumpfbereich geklebt, um so das Heck besser frei zu bekommen. Das hat
auch funktioniert. Der Start war recht unproblematisch. Allerdings bin
ich in der Kurve zu langsam geworden und ins Trudeln geraten. Ein QR
war rausgerissen und die Streben lose, ansonsten kein Problem.
Bei einer weiteren harten Landung sind beide Streben einseitig
abgegangen. Da ich das nicht gesehen hatte, bin ich weitergeflogen.
Allerdings fiel die starke V-Form der Fläche bald auf, und ich
konnte noch unbeschadet landen. Die Streben und ihre Halterungen wurden
jetzt überarbeitet.
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